SUP Boards

  • Geschlecht
    Kinder
  • Zustand
    neu
    gebraucht
  • Beschaffenheit SUP
    aufblasbar
    fest
  • Einsatzbereich SUP
    Allround
    Allround
    Windsurf-Option
    Windsurf-Option
    Wave
    Wave
    Touring / Race
    Touring / Race
    River
    River
    Specials
    Specials
  • Verfügbarkeit
    Auf Lager
    Auf Lager
    Nur online verfügbar
    Nur online verfügbar
  • Hersteller
    Earth
    Earth
    Oxbow
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    BIC
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    Starboard
    Starboard
    RRD
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    JP
    JP
    GA Gaastra
    GA Gaastra
    Fanatic
    Fanatic
  • Modelljahr

Stand Up Paddle Board

Im Folgenden findest du alle Informationen rund um SUP Boards. Egal ob Details zum Innenleben der Boards, die Pflege eines SUP oder die Auswahl des richtigen Boards für dich. Bei uns fidest du die Antwort.

Wie funktioniert Stand Up Paddling?

Das ist ganz einfach: du stehst auf einem Stand UP Paddle Board und bewegst dich mit Hilfe eines Paddels fort. Die wichtigsten Grundlagen zum richtigen Paddeln findest du hier.

Das SUP-Board ist etwas länger und hat mehr Auftrieb als ein Surfbrett, daher hast du eine größere Kippstabilität und einen sehr sicheren Stand. Deine Füße stehen parallel nebeneinander, ungefähr auf Höhe des Tragegriffs. Der Oberkörper ist aufrecht nach vorne gerichtet. Deine Knie sind leicht angewinkelt, damit du kleinere Wellen einfacher abfedern und besser dein Gleichgewicht halten kannst.

Gepaddelt wird abwechselnd links und rechts des Boards. Jeweils eine Hand befindet sich am Griff, die andere greift den Paddelschaft. So führst du nun das Paddel im Wasser von der Spitze des Brettes in Richtung Brettende.

Fest vs. aufblasbar

Begonnen hat der Trend des Stehpaddelns auf festen Brettern, die ähnliche Eigenschaften wie Longboards (lange Surfbretter) haben. Sie waren groß und relativ schwer. Doch die Boards haben sich stark weiterentwickelt.

Die “normalen”, Allrounder Stand Up Paddle Boards werden gerne auf Seen oder Flüssen eingesetzt. Im Wildwasser und auf Flüssen hingegen benötigt man robuste Boards, welche nicht kaputt gehen. Jedes Brett, egal ob aufblasbar oder fest, muss transportiert und gelagert werden. Durch den geringen Stauraum und den einfachen Transport sind aufblasbare SUPs immer beliebter geworden. Diese inflatable Boards sind kompakter, haben allerdings nicht so gute Fahreigenschaften wie Hardboards. Doch für welches Board soll man sich entscheiden?

Sportlern, die viel und gerne paddeln gehen und Touren fahren, raten wir zu einem Hardboard. Vorausgesetzt sie besitzen den nötigen Platz sowohl für die Lagerung, als auch den Transport. Gerade auf langen Strecken machen sich die guten Fahreigenschaften der festen SUPs bezahlt. Die einzige Ausnahme bildet das Wildwasser. Hierfür gibt es spezielle, sehr robuste, aufblasbare River Boards. Für ruhige Gewässer, lange Strecken und gemütliche Touren ist ein festes Brett also optimal.

Wenn du allerdings viel unterwegs bist und den benötigten Platz nicht hast, weil du es beispielsweise in deinem Auto oder Wohnmobil transportieren möchtest, dann kannst du alternativ zu einem guten, aufblasbaren SUP greifen. Mittlerweile sind die aufblasbaren SUP’s so weiterentwickelt worden, dass sie sehr nahe an ein Hardboard herankommen, was Fahreigenschaften, Kraftübertragung und Komfort betrifft.

Es kommt allerdings immer speziell auf deine Wünsche und Vorstellungen an, was du mit dem Board in Zukunft vorhast. Wir helfen dir gerne bei deiner Entscheidung. Zu unserem Kontaktformular kommst du hier.

Festes SUP

Ein festes Brett, auch Hardboard genannt, zeichnet sich, wie der Name schon sagt, durch seine feste Außenhülle aus. Es bietet dir bessere Fahreigenschaften und die Kraftübertragung deiner Paddelschläge ist direkter.
Ob das Hardboard für dich die geeignete Lösung ist, kannst du anhand der Pro und Contra Argumente abwägen.

Pro

  • Ruhigere Fahreigenschaften
  • Direktere Einwirkung des Fahrers auf das Board
  • Weniger Energieverlust beim Paddeln
  • Bessere Gleiteigenschaften → höherer Effizienzgrad beim Paddeln
  • Ein unvergleichliches Fahrgefühl
  • Bei einem Schaden kann man das Board reparieren
  • Sofort einsatzbereit, es muss nicht erst aufgepumpt werden

Contra

  • Das Material ist stoßempfindlicher
  • Der Transport ist aufwendiger
  • Es ist mehr Lagerplatz notwendig
  • Die Boards sind meist preisintensiver
  • Riverboard sind nur als Inflatable SUP’s erhältlich
Aufblasbares SUP

Das aufblasbare SUP besteht im Wesentlichen aus einer Außenhülle, die durch ein Ventil mit Luft gefüllt wird. Die Stand Up Boards besitzen im Inneren viele Kunstofffasern, die vom Boden zur Decke verlaufen und für die Stabilität des Boards verantwortlich sind. Durch die Fasern behält das Board seine Form – auch bei hoher punktueller Belastung.

Jedes aufblasbare Brett ist mit einem Ventil ausgestattet, welches die Luft durch einen Drehverschluss in das Brett hinein- und wieder hinausströmen lässt. Inflatable Boards sind in vielen verschiedenen Ausführungen zu haben, was ihnen zu dieser großen Beliebtheit bei Jung und Alt verholfen hat.

Die aufblasbaren Modelle bieten sowohl Vor- als auch Nachteile. Diese muss jeder für sich selbst abwägen, jeweils dem Einsatzbereich und den Anforderungen entsprechend.

Pro

  • Leichter Transport
  • Stoßunempfinglicheres Material
  • Angenehm für Einsteiger, denn falls man auf die Knie fällt, ist das Material weicher
  • Weniger Stauraum wird benötigt
  • Im Durchschnitt leichter als ein festes SUP-Board
  • Günstiger als ein vergleichbares Hardboard
  • Es gibt viele unterschiedliche Ausführungen und Einsatzgebiete

Contra

  • Es muss aufgepumpt werden
  • Das Fahrgefühl ist indirekter
  • Die Kraftübertragung ist ineffizienter

Einsatzbereiche der SUPs

Das Stand Up Paddling kommt bei einer breiten Masse an Menschen sehr gut an und hat viele Leute mit Sportgeist infiziert. Das liegt daran, dass es sehr einfach ist, jeder die Sportart ausüben kann, außerdem benötigst du nur ein Board und ein Paddel – und los geht’s!

Stand Up Paddleboards sind vielseitig einsetzbar. Sowohl auf dem Meer, auf Seen oder Flüssen. Sogar in Schwimmbädern ist es manchmal gestattet.

Einsteiger/ Allrounder

Allround Style

Charakteristisch für diese Boards ist, dass sie eine runde Nose und eine breite Taille besitzen. Das gibt dir einen stabilen Stand und erleichtert unerfahrenen Fahrern den Einstieg in den Stand Up Paddling Sport.
Kurz gesagt: es ist die Eierlegende-Wollmilchsau unter den SUP-Boards, wie der Name “Allrounder” vermuten lässt.

Du hast ausgeglichene Fahreigenschaften und es verleiht mit Abstand den sichersten Stand. Die Breite des Boards pendelt sich, je nach Hersteller und Modell und Eigenschaften des Fahrers, bei 32 bis 34 Inch ein.
Die Länge ist abhängig von dem Gewicht des Fahrers und seiner sportlichen Erfahrung. Einsteiger SUPs bewegen sich grob zwischen 9,8’’ (3 Meter) und 10,8’’ (3,30 Meter).
Wichtiger ist bei der Wahl des Brettes jedoch die Breite, denn sie bestimmt die Kippstabilität und den Auftrieb des Boards.

Ein Allrounder-Board kann sowohl auf Seen, auf Flüssen aber auch auf dem Meer gefahren werden. Es ist das perfekte Board, wenn man flexibel sein möchte oder gemütliche kleine Touren von 1-2 Stunden fährt.

Auch Yoga-begeisterte kommen voll auf ihre Kosten. Durch den breiten Rumpf verleiht es eine große Kippstabilität. Sobald du dich auf ein Gebiet spezialisieren möchtest, beispielsweise lange Touren zu fahren, empfehlen wir, ein extra dafür ausgelegtes Board zu nutzen.

Touring

Race Style

Wie du vielleicht ahnst, sind diese Boards optimal um lange Strecken zurückzulegen. Touring Boards sind im Gegensatz zu Allround-Boards etwas länger und laufen an der Nose spitzer zu. Sie sind schmaler geschnitten, um eine große Laufruhe zu gewährleisten und haben einen geringeren Wasserwiderstand.

Das ermöglicht dir eine höhere Geschwindigkeit aufzubauen. Die Breite tendiert zwischen 28 und 32 Inch. Durch ihre Form laufen sie sehr gut geradeaus. Mit 2-3 Paddelschläge auf einer Seite kannst du ohne, dass dein Board vom Kurs abkommt in Ruhe gerade aus fahren.

Ein tolles Board für Familie und Freunde, die gerne auf dem Wasser sind und neue Orte entdecken wollen.

Race

Race Style

Raceboards sind perfekt für Sportskanonen. Diese Boards zeichnen sich durch einen langen Rumpf aus, damit du auch, ähnlich wie beim Touring-SUP, mit mehreren Paddelschlägen auf einer Seite schön geradeaus fahren kannst.

Es benötigt eine spitze Nose und sollte möglichst schmal sein, um ein optimales Gleitverhalten zu gewährleisten. Je schmaler dein Board umso weniger Wasserwiderstand hast du. Weniger ist in diesem Fall ganz klar mehr.

On top ist es wichtig, dass du eine passende Finne hast. Die charakteristischen Eigenschaften der Finne sind eine längliche Form und ein nach hinten verlagerter Druckpunkt (richtung Heck), was für mehr Richtungsstabilität sorgt (siehe Abbildung)

Ebenfalls sind die Finnen besonders geschliffen, was den Wasserwiderstand auf ein Minimum verringert und somit für maximalen Speed sorgt. Die Raceboards sind meist aus sehr leichtem Material hergestellt, was dir viel Kraft spart, denn das Gewicht musst du nicht bei jedem Paddelschlag vorwärts bewegen.

Das heißt wenn du Rennen fahren möchtest oder deinen Freunden in puncto Geschwindigkeit um Weiten voraus sein möchtest, dann bist du mit dieser Art perfekt ausgestattet.

River

River Style

Der optimale Einsatzbereich für Abenteurer und Adrenalinjunkies!
Riverboards sind auf die rauen Bedingungen von Flüssen und ihre kleinen Tücken angepasst. Stand Up Paddel Boards sind ausschließlich als inflatable Version erhältlich.

Die Außenhülle ist sehr stabil und meist doppelwandig, um die Innenkammer zu schützen – selbst bei spitzen Steinen oder Felswänden.
Hardboards würden bei einem Zusammenstoß mit Steinen oder ähnlichem sofort kaputt gehen.

Sogenannte River-Boards zeichnen sich zudem durch ihre erhöhte Spitze, oder anders formuliert, durch ihre rockerlastige Form aus.
Dadurch kann dein Brett leichter über das Wasser gleiten und die Wellen, die von vorne auf dein Board schlagen, machen deinem Brett keine Schwierigkeiten mehr.

Das verhindert einen, von vielen SUPern verfluchten Nosedive. Zudem sind die Finnen dieser Bretter deutlich kürzer.
Der Vorteil liegt darin, dass deine Finne in weniger tiefen Gewässern nicht am Boden streift, ein Verkanten mit Steinen verhindert und die Finne geschont wird.

Bist du allerdings auf einem sehr langsamen, fließenden Gewässer unterwegs, ist unsere Empfehlung, zu einem Allrounder zu greifen.

Wave

SUP Wave Style

Wave-Paddling, oder auch SUP-Surfing genannt, gilt als Königsdisziplin unter dem Stand Up Paddlesport. Denn du brauchst nicht nur ein gutes Gleichgewicht, sondern auch ein gutes Boardgefühl, um dein Brett in den Wellen zu reiten.
Wave-Boards sind ähnlich aufgebaut wie Surfboards. Sie sind kurz geschnitten und dadurch wendiger.

Das SUP-Surfen ist eine Kombination aus Wellenreiten und Stand Up Paddling. Der Sportler steht auf dem Board und nutzt das Paddel um sich auf dem Brett fortzubewegen.
So spart er beim Anpaddeln in die Welle viel Energie und ist deutlich schneller unterwegs als seine Surfkollegen.

Die Boards sind außerdem kleiner als die üblichen Surfboards und somit wendiger in der Welle. Actionreich wird es auch beim SUP-Windsurfen. Die Bretter haben in der Mitte ein Gewinde, um einen Mastfuß einzuschrauben.
Darauf kann ein Windsurfsegel befestigt werden. Somit kann man das Brett mit und ohne Wind nutzen.

Durch die Wellen und das unruhige Wasser empfehlen wir, je nach Erfahrung und Könnerstufe, eher zu breiteren Boards, als zu schmalen zu greifen. Diese geben dir Kippstabilität und ermöglichen ein entspanntes Fahren.

Windsurf-Option

Windsurf Option

Ein Board mit Windsurfoption soll den Paddelspaß vom SUP mit dem Speed vom Windsurfen vereinen. Die Durch den Mastfußeinsatz ist aus einen Stand Up Paddleboard in Sekundenschnelle ein Windsurfboard geworden.
Natürlich ist das Fahrgefühl nicht komplett mit den “echten” Windsurfboards vergleichbar.

Allerdings ist die Kombination aus Paddelboard und Windsurfboard eine perfekte Lösung für Windsurfeinsteiger oder Kids die Schwierigkeiten mit dem schweren Windsurfequipment haben. Aber auch jeder Sportbegeisterte hat riesen Spaß mit diesen Mixed-Boards.

Es bietet auf jeden Fall einen großen Spaßfaktor und gerade für Familien, die sich keine teure Windsurfausrüstung kaufen wollen, kommen voll auf ihre Kosten. Extra für die aufblasbaren Stand Up Boards gibt es aufblasbare Segel, die iRig genannt werden.

Sie sind ultraleicht und für jeden, ob groß oder klein, zu händeln. Wer schon erfahrener ist, kann sich auf sein SUP Board mit Windsurfoption ein festes Windsurfsegel montieren.

Die Hardboards besitzen meist mehrere Finnen, die du unterschiedlich ausrichten kannst. Auch die aufblasbaren Boards sind mit meist mit zwei Finnen ausgestattet. Eine Mittelfinne und eine Finne, die am Heck angebracht wird.

Sie erleichtern dir die Spur zu halten und geradeaus zu fahren. Auch die Allrounder SUPs haben häufig eine Windsurfoption, damit die Bandbreite an Möglichkeiten dieses Boards noch erweitert werden konnte.

Yoga

Yoga Style

Der totale Hype im Trendsport ist das SUP Yoga. Hier bildet das SUP-Board deine Yogamatte und du führst die Übungen auf dem wackeligen Untergrund durch. Stand Up Paddling an sich ist schon ein super Training für die Muskulatur, speziell für die tieferen Muskelgruppen, denn jeder Muskel, von Kopf bis Fuß, wird beansprucht.

Im Yoga geht es darum, den eigenen Körper wahrzunehmen, zu entspannen und mental abzuschalten. SUP Yoga hingegen ist deutlich intensiver als Stand Up Paddeln, auch intensiver als Yoga an Land, denn es fordert deinen Gleichgewichts- und Stabilitätssinn mehr.

Hierbei ist egal welcher Könnerstufe du angehörst, denn von Rehapatienten, bis hin zu Spitzensportlern üben die Sportart aus. Der Vorteil ist, dass du, je nach eigenem Fitnessgrad, selbst bestimmen kannst, wie intensiv du trainierst.

Yoga steht bekanntlich dafür, seine innere Balance zu finden. Zu allererst fährst du mit deinem Board zur ausgewählten Stelle – das nutzen viele Sup Yoga-Schulen als Aufwärmphase. Anschließend werden Atemübungen gemacht, dann Körperstellungen und abschließend entspannt.

Durch die natürliche Umgebung und das leichte Schwanken des Boards wird die Meditation noch entspannter. Im SUP Yoga ist alles möglich. Jede Übung, die an Land praktiziert wird, kann auf dem Board wiederholt werden.

Es benötigt natürlich mehr Konzentration, aber macht viel Spaß, vor allem zusammen mit Freunden ist es ein super Ausgleich zum Alltag.

Kids Boards

Kinder Boards Style

Was den Erwachsenen Spaß bereitet, wollen wir unserem Nachwuchs nicht verwehren. Damit die jungen Sportskanonen nicht zu kurz kommen, wurden speziell für Kinder kleinere, leichte Boards entwickelt.

Sie sind deutlich kürzer als gewöhnlich SUPs, wodurch die Kinder weniger Kraft benötigen, um das Board auf dem Wasser fortzubewegen. Denn auch hier gilt: je kleiner, desto weniger Wasserwiderstand.

Der Vorteil an Land und im Wasser ist, dass das Brett sich für die Kinder deutlich leichter händeln lässt. Auch hier gibt es verschiedene Einsatzbereiche, wie Allrounder oder Touring-Boards.

Wenn du mit deinem Kind den SUP-Sport ausleben willst, ist es unumgänglich, ein geeignetes Board mit dem passenden Paddel zu fahren. Kids Paddel findest du hier.

Tandem

Tandem Style

Tandem SUPs sind der optimale Pärchenspaß. Auch wenn du alleine Stand Up Paddeln zu langweilig findest, ist das Paddeln zu weit doch eine Herausforderung.
Es macht riesen Spaß, fordert Teamwork und Koordination, sich mit dem Paddelpartner auf dem SUP fortzubewegen.

Für die mutigen unter uns bieten manche Boards eine Windsurfoption an. So kann das SUP in Sekundenschnelle zum Zwei-Personen-Windsurf-SUP umfunktioniert werden.
Sehr interessant sind Tandem SUPs für Windsurf- oder SUP Kurse, da sich der Trainer auf dem Brett hinter den Schüler stellen und ihm direkt Anweisungen geben kann.

Durch die Größe und dem einhergehenden großen Auftrieb, ist es eine gern genutzte Option, sein Kind oder den Hund mit auf das Board zu nehmen. Der große Vorteil, welchen das Tandem Board bietet, ist, dass das Packmaß dem der “normalen” Boards entspricht.

Somit benötigt man nicht den doppelten Stauraum aber hat mindestens doppelt so viel Spaß beim Stand Up Paddeln.

XXL-Boards

XXL-Boards Style

Wer sagt denn, dass Stand Up Paddeln nicht auch etwas für die ganze Familie sein kann?
Seit einiger Zeit gibt es SUP’s auch für 2, 4, 6 und sogar für 8 Personen. Sie sind um einiges größer als Standard-SUP’s.

Dafür bieten sie Spaß für Fahrer und Zuschauer, denn das gemeinsame Paddeln muss geübt sein. Doch wenn es klappt ist das Stand Up Padddling auf XXL Boards ein super Teamsport und fördert den Teamgeist und Zusammenhalt der Gruppe.

Der Aufbau

Ein festes SUP, auch Hardboard genannt, unterscheidet sich zu einem aufblasbaren Board weniger in seiner Form, mehr jedoch in den Materialien aus welchen es hergestellt wurde.
Feste Boards sollen stabil sein, allerdings müssen sie auch sehr leicht sein, denn wer trägt schon gerne ein schweres Brett an den Strand?

Außerdem musst du auf dem Wasser jedes Gramm, was eingespart werden kann, weniger vorwärts bewegen. Aufblasbare SUPssollen den festen in nichts nachstehen, jedoch sind die Technologien noch nicht soweit, die festen SUP Boards ganz abzulösen.
Mehr über die Materialien, Shapes und deren Eigenschaften erfährst du im Folgenden.

Feste SUP-Boards

Ein SUP-Board Rohling hat heutzutage einen EPS-Schaumstoffkern (Expanded Polystyrene) und wird von mehreren Lagen Glasfaser und/ oder Holzlaminaten überzogen. Bei hochwertigeren Brettern wird häufig Biax Glas eingesetzt.
Carbon, Holz, Polyethylen, Polyester, AST, ASA, HDPE oder auch Epoxide werden ebenso häufig verbaut. Die Herstellung der Hardboards findet, wie bei Windsurf-Boards auch, im Sandwichverfahren in Handarbeit statt.
Beim Sandwichbau-Verfahren werden Schichten um Schichten um einen Kern gelegt. Dieses Verfahren ist ideal, da es sehr individuelle Formen und Wünsche der Firmen und Kunden zulässt.

Das Gewicht entscheidet, wie dein Brett sich im Wasser verhält. Carbon macht dein Board leicht, da Kohlenstoff grundsätzlich leichter als Glas ist und es weniger Harz zum verkleben benötigt.
Weniger Harz bedeutet auch leichteres Brett.
Die Carbon Laminate sind teuer und Glasfaser günstiger – Biax hingegen ist ein Mischgewebe (Carbon und Fiberglas) und bietet dir ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Ein Grip-Pad, oder auch Footbed genannt, befindet sich auf der Oberfläche des SUP-Boards. Es gibt dir Halt und schont deine Haut. Auf diesem Footbed findet man ein, beziehungsweise zwei “Löcher”:
Eines davon ist die Entlüftungsschraube. Diese solltest du öffnen, wenn du mit dem Board per Flugzeug verreist.

Bevor du ins Wasser geht, solltest du wiederum unbedingt darauf achten, dass die Entlüftungsschraube wieder verschlossen wird, sonst tritt Wasser ins Innere des SUPs ein.

Manche Boards haben ein zweites “Loch”: Die Windsurf-Option. Letztendlich ist es ein eingearbeitetes Innengewinde, in welches du deine Base und somit dein Windsurfrigg adaptieren kannst.

Ein neuer Trend sind nachhaltige Boards, mit Naturharzen und umweltfreundlicher Produktion. Zwar sind sie etwas teuer, aber die Natur und die Menschen in den Produktionsstätten werden es dir danken.

Aufblasbare SUP-Boards

Ein aufblasbares SUP-Board besteht aus zwei Lagen, zwischen welchen tausende Nylon-Fäden das Deck mit dem Unterwasserschiff verbinden und deinem Board den Shape geben – bekannt auch als “Drop Stitch Technology”.

Diese beiden Lagen werden mit einem Kantenband, auch Railband oder Rail Layer genannt, verbunden. Und zwar so, dass die Fäden auf volle Länge gespannt sind und dem Rail Layer einen gleichmäßigen Übergang vom Deck zum Unterschiff bieten. Diese Layer werden angeklebt oder verschweißt.

Um das SUP-Brett aufzupumpen, werden gefederte Ventile mit einer abnehmbaren Abdeckung eingebaut. Die Ventile werden vorzugsweise mit einer Doppelhubpumpe angeschlossen und füllen das Board auf 15-20 PSI mit Luft auf. Zudem wird am Unterschiff eine Finnenbox angebracht, in welche man die Finne werkzeuglos einbauen kann.

Somit ist das SUP-Board fertig und kann auf das Wasser. Meist gibt es auch ein Gepäcknetz am Bug. Ein ein komfortabler Haltegriff an der Boardmitte lassen das Board mit Leichtigkeit bis ans Wasser tragen.

Für mehr Performance bieten manche Boards auch eine Abrisskante am Tail. Durch die Kante sieht das Brett am Heck so aus, als wäre es senkrecht einfach abgeschnitten worden.
Das führt allerdings dazu, dass das Wasser am Heck des Boards einfach weiter fließt und keine Wirbel bildet, welche das Board durch den Sog verlangsamen würden.

Wer Wert auf ein langlebiges, funktionstüchtiges SUP-Board legt, sollte sich die folgenden Punkte durchlesen:

  • Ein großes Qualitätsmerkmal sind Boards, welche zusätzliche Lagen auf dem nackten SUP haben. Je mehr und besser die Lagen sind, desto geringer biegt sich ein SUP-Board durch.
    • Stringer Layer:


      Ein breites Band wird von der Nose zum Tail über das Deck und das Unterschiff gespannt und gibt eine höhere Zugfestigkeit und ist resistenter gegen Verschleiß

    • Doppel Layer:
      Das komplette Board wird an allen Stellen von einer weiten Schicht überzogen: höhere Zugfestigkeit und verschleißresistenter als ein Stringer Layer
    • Trippel Layer:
      Eine weitere Schicht wird auf das Deck und das Unterschiff gespannt: Verschleißresistenter als ein Doppel Layer
  • Mastfußeinsatz für die Windsurfoption: Nur bei einem wirklich festen und stabilen Brett kann man eine Windsurfoption einbauen, da sehr starke Kräfte vom Rigg auf das SUP-Board einwirken
  • Dicke Einzelschichten
  • Doppelter Kantenschutz oder Rail Layer
  • Maschinell hergestellte Bretter: es gibt kaum Fehlproduktionen und sie sind leichter, da weniger Kleber verwendet wird
  • Noch besser als verklebte sind verschweißte Nähte
  • Gerade an den Überlappungsstellen ist auf eine saubere Verarbeitung zu achten. Hier kann es bei günstigen Herstellern oft Verarbeitungsfehlern geben
  • 20 PSI und mehr sind sehr gut. Durch den höheren Druck im inneren des Boards wird die Konstruktion fester und das Board somit stabiler
  • Hochwertiges und angenehmes Footpad
  • Komfortable Tasche gegebenen Falls mit Rollen
  • Eine Doppelhubpumpe mit der sich das Board schnell und leicht befüllen lässt
  • GFK Finnen: Härter und bessere Performance
  • US Finnen Box: Große vielfalt von Finnen und verschieden Herstellern

Anders wie bei feste SUP-Boards sind hochwertige aufblasbare Better immer etwas schwerer, da die Wandstärke und gesamtheitliche Verarbeitung die Hauptkriterien bei Qualität darstellen.

Outline

Die sogenannte Outline deiner SUP-Boards ist die Außenschiffslinie. Die Hauptmerkmale der Outlines sind die Platzierung der breitesten Stelle und der Form deines Bretts.

  • Breites Board: sehr Kippstabil und gute Kontrolle
  • Geradere Outline: für große Wellen; maximale Kontrolle
  • Schmale Outline: für große Wellen; spurtreu; schnell; schwereres Handling
  • kurze Board: drehfreudig; gut manövrierbar
  • breiteste Stelle näher zum Tail: kleine Wellen; schnelle Turns

Full

Bietet Stabilität durch eine breite Nose und ein breites Tail und ist im Allgemeinen für kleinere, weniger hohle Wellen geeignet.

Curved

Folgt einer kontinuierlichen Kurve von der Nose bis zum Tail, für einen engeren Drehradius. Dieser Shape ist wendig und ideal für den sportlichen Fahrer.

Pulled In

Schmalere Nose und Tail sind für Geschwindigkeit und Kontrolle zuständig, um engere Turns auf größeren Wellen zu meistern.

Hybrid

Kombiniert eine gebogene Nose, um die Kurvenführung zu unterstützen. Sie besitzt parallele Rails im Mittelteil für Geschwindigkeit und ein eingezogenes Tail für enge Drehungen.

Parallel

Eine längere, geradere Form verlängert die Wasserlinie über die gesamte Länge des Boards, was zu einer erhöhten Geschwindigkeit führt.

Nuss

Kombiniert eine kürzere, schmalere Tail-Outline für mehr Schwung mit einer volleren, langen Boardnose für Stabilität. Die Outline-Kurve beschleunigt den Wasserfluss für eine schnelle Beschleunigung und Geschwindigkeit auf der Welle.

Unterwasserschiff

Die Unterwasserschiffform bestimmt, wie das Wasser unter dem Rumpf von der Spitze bis zum Heck fließt, was das Gleiten, den Auftrieb und das Drehen von Rail zu Rail beeinflusst.
Verschiedene Style-Boards werden mit verschiedenen Unterwasserschiffkonfigurationen kombinieren, um die Leistung zu steigern, egal ob beim Cruisen, Surfen oder einem Race auf dem Wasser.

Flat

Es liegt plane, bzw. flach auf dem Wasser, um Geschwindigkeit zu erzeugen, ist aber in der Manövrierbarkeit begrenzt. Im Allgemeinen ist es kombiniert mit einem Concave, um Geschwindigkeit zu generieren. Diese Form ist für einfachere Bedingungen und schwerere Fahrer geeignet.

Concave

Erzeugt Auftrieb, Antrieb und Geschwindigkeit, da es das Wasser von der Nase bis zum Heck leitet. Für weite und ruhige Gewässer geeignet.

Double Concave

Sie teilt das Wasser in 2 Kanäle für eine lockere Fahrt mit fließenden Manövern und Übergängen. Im Normalfall findet man immer an den Boards eine Kombination zweier einfacher Concaven, welche dann die Double-Concave ergeben.

Vee

Der tiefe Scheitelpunkt bietet einen Drehpunkt für einfaches Manövrieren von Rail zu Rail.
Normalerweise sitzt dieser bei größeren Boards in der Mitte, jedoch bei kleineren Boards etwas weiter im Heck-Bereich.

Deep Center Channel

Erzeugt einen sehr flachen Rocker in der Mittellinie des Boards, sodass das Wasser mühelos in einer linearen Richtung fließen lässt, was wiederum für eine optimale Geschwindigkeit sorgt. Die äußeren Ebenen des Boards neben dem Kanal profitieren von einem größeren Rocker, der das Board in der Welle kontrolliert.
Der Center-Kanal bietet zusätzliche Stabilität, wie beispielsweise bei einem Katamaran.

Rail Shape

Die Rails (Außenkante) des Bretts steuert, wie das SUP-Board sich dreht und im Wasser performt. Die Geschwindigkeit des Sup-Boards beeinflusst die Railformen und die benötigte Grip-, Drag- und Release-Geschwindigkeit.
Kombinationen aus verschiedenen Schienenformen werden vom Heck, Mittelpunkt und Bug, sowie abhängig von der Art der Outline verwendet.

Hard Rails

  • Diese Form wird vor allem am Heck von Boards verwendet, um eine scharfe Kante zu schaffen, damit Wasser schnell abfließen kann, um Geschwindigkeit zu erzeugen.
  • Die Kombination aus einem glatten Unterwasserschiff mit schmaleren Rails sorgt für eine reaktionsfreudige und direkte Leistung, mit mehr Kontrolle und Grip, um das Board beim Wellenreiten zu drehen.
  • Diese Art von Rails wird gerne im Race- und Performance- oder Surf-Bereich verwendet.

Round Rails

  • Runde Rails sind weicher und lassen das Wasser an den Rails anhaften, wodurch mehr Grip entsteht - es ist aber generell langsamer in der Geschwindigkeit.
  • in der Boardmitte werden normalerweise runde Rails verwendet, die daher im Profil dicker sind.
  • Runde Rails sind fehlerverzeihender und bieten dem Einsteiger mehr Grip.
  • Eine Board mit runden Rails hat Mühe, bei steileren Wellen eine Kante zu halten.
  • Diese Form wird in allen runden und größeren Surf-SUP-Boards verwendet.

60/40 Rails

  • Halbscharfe Rails, die mehr verzeihen aber in der Leistung reaktionsfähig sind.
  • Diese Outline wird in der Mitte der Nose verwendet.

Chamferd/ Angeschrägt

  • Die Form bietet zwei Tucklines, sodass du auf einem schmaleren Brett reiten kannst und mehr Kontrolle und Stabilität hast, um die Richtung in der Brandung zu ändern.
  • Diese trichterförmigen Rails erhöhen die Beschleunigung und Geschwindigkeit. Wir haben weniger Wasserwiderstand und das Brett wird somit schneller frei, oder anders ausgedrückt: gleitet also besser durch das Wasser.
  • Wird bei Touring und Race Boards verwendet.
Tail Shape

Heckformen steuern, wie das Wasser vom Unterwasserschiff und der Outline freisetzt wird. Das Tail ist einer der kritischsten Teile eines SUP, da es der Dreh- und Angelpunkt für das SUPen ist.

Pin

Die schmale Breite erhöht den Wasserfluss für eine sanfte Freisetzung und bietet eine verbesserte Spur- und Richtungskontrolle bei hohen Geschwindigkeiten.
In der Regel wird es für Gun-Style-Boards, die Kontrolle und Geschwindigkeit auf großen Hollow Waves erfordern, verwendet.

Round

Die breitere Tail-Form erhöht die Oberfläche und bietet mehr Auftrieb für ein lockeres und leichteres Drehen des Brettes. Die harten Kanten machen es ideal für das Rail-to-Rail-Surfen und vielseitig für schroffe als auch sanfte Wellenbedingungen.

Squash

Ein beliebter und vielseitiger Shape für das Hochleistungs-Surfen. Die zusätzliche Breite bietet mehr Auftrieb und hilft, die Geschwindigkeit an langsameren Stellen auf der Welle zu halten.
Abgerundete Ecken geben Biss und das Quadrat-Tail sorgt für scharfe Drehungen.

Swallow / Fish

Ein breites Tail behält die Geschwindigkeit bei und eignet sich generell für eine weichere, kleinere und verspielte Welle mit einer lockeren Performance.

Square

Breit und stabil mit weniger Krümmung in den Rails und schärferen Kanten für verbessertes Handling, da man die Kraft in die vertikale Richtung pressen kann.

Diamond

Kombiniert die Reaktionsgeschwindigkeit und das moderate Volumen eines Squash Tails mit der Kontrolle und Geschwindigkeit eines Pin Tails.

Rocker

Der Rocker ist die geshapte Kurve von der Nose bis zum Tail deines Brettes. Dieser ändert sich abhängig vom Board-Stil, zum Beispiel hat ein längeres Board generell eine flacheren Rocker, um das Gleiten zu maximieren, während kürzere Boards im Allgemeinen stärker gerockert sind, was für das Surfen und einfache Manövrier gut geeignet ist.

Flacher Rocker

Ein flacher und gerader Rocker maximiert die Wasserauflagefläche des Boards und erhöht mit jedem Schlag die Geschwindigkeit. Ein flacherer Rocker ist für Cruising-, Touring- und Racingboards geeignet, da sie eine schnelle Gesamtgeschwindigkeit erfordern.
Die meisten Boards haben immer noch einen moderaten Nose-Kick an der Spitze des Boards, um kleine Wellen und leichte Schläge zu bewältigen.

Aufgebogener Rocker

Ein aufgebogener Rocker reduziert die Wasserauflagefläche und minimiert so die Gesamtgleitfähigkeit und erhöht die Manövrierbarkeit des Boards. Ein gebogener Rocker wird in der Brandung und im Wind verwendet.
Aufgebogene Rocker haben in der Regel einen Tail- und Nose-Kick, um beim Drehen und Wellenreiten die Kontrolle über die Trimmung zu erhalten.

Zubehör

Detaillierte Infos zum Zubehör deines Stand Up Paddleboards findest du hier.

Pflege und Aufbewahrung

Für jahrelangen Spaß mit deinem Sportgerät ist die richtige Pflege essenziell. Denn dein Brett ist starker UV Strahlung, Wind, Kälte und andauernder Nässe ausgesetzt. Die Pflege der Hardboards unterscheidet sich in einigen Punkten vom aufblasbaren SUP.
Grund dafür sind die verschiedenen Materialien, aus welchen die Boards bestehen.

Festes SUP

Du solltest dein SUP nach jedem Gebrauch aus dem Wasser nehmen und es mit klarem Wasser abwaschen. Wenn du es lagerst, sollte dies in einer trockenen Umgebung passieren und geschützt vor der prallen Sonne liegen, denn sonst kann es mit der Zeit ausbleichen oder spröde werden.
In jedem Fall verlängerst du das Leben deines Boards.

Falls du es in eine Tasche einpackst, muss es zuvor komplett trocken sein, denn sonst kann im Innern des Bags Schimmel entstehen. Für den Transport im Flugzeug sollte die Luftschraube entfernt werden.
Das dient dem Ausgleich des Drucks im Innern deines Brettes. So bleibt dein Board heile.

Ganz wichtig ist, dass du vor dem ersten Benutzen des neuen Boards (und nach dem Flug) nie vergessen darfst, die mitgelieferte Luftschraube in das Boards zu drehen, denn sonst läuft das Innere des Boards mit Wasser voll.

Aufblasbares SUP

Gleich wie bei den festen Bretter ist, dass sie es mögen, wenn sie trocken und vor der Sonne geschützt gelagert werden. Am besten ist es, das Board nach dem Benutzen mit klarem Wasser sauber abzuspritzen.
Vor allem solltest du die Oberseite gleich reinigen, denn der eingetrocknete Schmutz lässt sich dort nur schwer wieder entfernen.

Wenn es an der Ober- und Unterseite getrocknet ist, lässt du auf einer sauberen Unterlage die Luft aus dem Board.
Anschließend entfernst du die Finne, falls möglich, rollst das Board ein und verstaust es in der Tasche. So bleibt dir dein Board lange erhalten.

Wie transportiere ich mein SUP?

Für den Transport bei kurzen Strecken, zum Beispiel vom Auto zum Strand oder zum See, besitzen nahezu alle Stand Up Boards einen Tragegriff, der in der Mitte angebracht ist. Wenn das Gewässer nicht in ein paar Minuten erreichbar ist, hast du die Möglichkeit dein Brett mit separaten Tragegriffen zu transportieren.
Wer es einfacher mag, der kann dies alternativ mit einem Trolley tun.

Möchtest du deinen SUP mit dem Auto transportieren, ist es für die meisten Leute am bequemsten gleich zu einem aufblasbaren Stand Up Paddelboard zu greifen. Das passt in den Kofferraum, da es sehr kompakt ist.

Doch wie transportiert man ein Hardboard mit dem Auto am besten?

Wenn dein Auto groß genug ist, kannst du es quer in deinen Kofferraum legen. Das geht vor allem bei Wave-SUP’s gut. Du musst darauf achten, dass du es gut sicherst und keine schweren oder spitzen Gegenstände auf das Board legst.
Diese könnten es während der Fahrt eventuell beschädigen.

Eine super Alternative sind Dachträger. Das Hardboard wird einfach auf dein Autodach gelegt und mit Spanngurten festgezurrt. Das war’s schon. Ziehe die Spanngurte nur so fest an, dass dein Board nicht verrutschen kann.
Gehe mit Bedacht vor, sodass die Außenwand des Boards nicht beschädigt wird.

Wir empfehlen immer ein Dachpolster um deine Dachträger zu legen, dann bleibt dein SUP auf jeden Fall heile. Das komplette Transportmaterial findest du hier.

Marken

Die ersten Marken, die SUPs auf dem Markt gebracht haben, waren unter anderem JP, Starboard und Fanatic. Sie sind ursprünglich Hersteller von Windsurfmaterial. Daher haben sie langjährige Erfahrung mit dem Bau der Windsurfboards, kennen die Eigenschaften der vielen verschiedenen Boardformen und Materialien.

Daher ist es bei Stand Up Paddleboards immer ratsam ein Markenboard zu kaufen, da hier Qualität, Langlebigkeit und dadurch der Spaßfaktor garantiert sind.

Die Geschichte hinter dem Trendsport

Die Trendsportart Stand Up Paddling, auch kurz SUP genannt, hat ihre Wurzeln auf Hawaii. Entwickelt hat sich das Stand Up Paddling aus der Sportart Surfen. Hier paddelt der Sportler im Liegen an und stellt sich dann auf das Brett um die Welle zu reiten.

Beim Stand Up Paddling gelingt das Anpaddeln deutlich müheloser. Den Vorteil des SUPs wollten immer mehr Leute nutzen. Auf Hawaii wurde das Stehpaddeln unter anderem von Surflehrern dafür verwendet, einen besseren Überblick auf die Surfschüler zu haben.

Das verlängerte Paddel erlaubte den Lehrern auch im Stehen ein schnelles Anpaddeln, um in kürzerer Zeit bei den Surfschülern zu sein, falls diese Hilfe benötigten.

Verbreitet hat sich die Sportart durch bekannte Windsurfer, wie beispielsweise Robby Naish, dessen Name auch die erste Stand Up Paddelboard Marke trug.

Rasend schnell ging der Trend von Hawaii in die USA, über Australien, Südamerika, bis hin zu den Europäischen Ländern, wo er sich mittlerweile fest etabliert hat.

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