Windsurfen Boards

Windsurfboards von: Fanatic, Starboard, JP, Lorch, RRD, BIC oder Tabou. Bei uns findest du Boards für Einsteiger und Fortgeschrittene. Windsurf Boards ob für Freestyle, Wave, Race, Freeride oder Windsurf-Foil findest du bei ums im Sortiment.

  • Geschlecht
    Kinder
  • Zustand
    neu
    gebraucht
  • Einsatzbereich Windsurfen
    Freeride
    Freeride
    Freestyle
    Freestyle
    Race
    Race
    Wave
    Wave
  • Beschaffenheit SUP
    aufblasbar
    fest
  • Einsatzbereich SUP
    Allround
    Allround
    Windsurf-Option
    Windsurf-Option
  • Volumen in Liter
    < 69
    70 - 79
    80 - 84
    85 - 89
    90 - 94
    95 - 99
    100 - 104
    105 - 109
    110 - 114
    115 - 119
    120 - 124
    125 - 129
    130 - 139
    140 - 149
    150 - 159
    160 +
  • Verfügbarkeit
    Auf Lager
    Auf Lager
    Lieferzeit auf Anfrage
    Lieferzeit auf Anfrage
    Nur online verfügbar
    Nur online verfügbar
  • Hersteller
    Severne
    Severne
    BIC
    BIC
    Lorch
    Lorch
    Tabou
    Tabou
    Starboard
    Starboard
    RRD
    RRD
    JP
    JP
    Fanatic
    Fanatic
  • Modelljahr

Dein Windsurfboard Ratgeber

Die Basis für dein Windsurfequipment bildet das Board. Doch worauf musst du bei der Wahl deinen ersten Windsurfboards achten? Was sind eigentlich die Unterschiede zwischen den einzelnen Bauarten der Hersteller?

Im Folgenden beantworten wir dir deine Fragen und erklären, zwischen welchen Arten von Windsurfboards man unterscheidet und somit auch welches das ideale Surfbrett für dich ist.

Einsatzbereiche und deren Shape-Merkmale

Generell wird unterschieden in Wave, Freewave, Freestyle, Freeride und Slalom-Race.

Waveboards sind charakteristisch durch einen radikaleren Shape im Bezug auf ihr Unterwasserschiff, die Kanten und die Rockerline. Schnelle Turns und das Abreiten von Wellen ist das, worüber sich die Boards auszeichnen.

Hauptunterschiede finden sich hier zudem noch zwischen den verschiedenen Finnensystemen. Ob eine, zwei, drei oder gar vier Finnen hängt immer vom Board und den Bedingungen ab. Tendenziell sind die Quad-Modelle für die extremeren Wellen ab einer Höhe von mindestens einem Meter angedacht. Single-Fin-Modelle sind für Binnenseen oder kleinere Wellen geeignet. Die meisten neuen Boards von Fanatic, JP, RRD oder Tabou sind mit mehreren Finnenboxen ausgestattet, sodass du dein Board je nach Bedingung einfach anpassen kannst.

Ein neuer Trend im Bereich der Waveboards sind die Stubby-Shapes. Kurze Boards mit langen parallelen Outlines und eingedrückten Nasen. Sie führen zu einem reduzierten Wasserwiderstand und zu einer freien Gleitlage. Daraus resultiert eine höhere Endgeschwindigkeit und frühes Angleiten. Der kurze Shape ermöglicht dir, sehr einfach ein schnelles Manöver zu fahren.

Zum perfekten Waveboard gehört natürlich auch das passende Segel. Dieses findest du hier.

In der Kategorie Freewave werden viele der Waveboardeigenschaften übernommen. Jedoch sind diese Boards aufgrund ihres flacheren Rockers im Tailbereich und des längeren Hecks mit deutlich mehr Gleitpower ausgestattet. Diese Boards sind bei der Gleitfahrt einfacher zu kontrollieren und für Windsurfer, die ihre Freunde in einem kurzen Flachwasserrennen überholen wollen, ideal geeignet. Die meisten Boards sind oftmals, gerade in den hochwertigen Carbon-Versionen dieser Klasse, mit 3 Finnen ausgestattet. Das bietet dir eine ideale Flexibilität und gestaltet dem Fahrer den Wechsel zwischen einem Wave oder einem Freerider sehr einfach.

Die Segel überschneiden sich nahezu eins zu eins mit denen der Waveboards. Es gilt jedoch darauf zu achten, dass die Segel zum oftmals größeren Freewavebrett auch größer gewählt werden müssen.

Freestyle Windsurfboards sind vor allem durch ihre Angleitstärke ausgezeichnet. Die Kunst dieser Boards ist es, die Gleitpower eines Freewaveboards mit der Wendigkeit und Agilität eines Waveboards zusammen zu bringen. Zudem sind an diese Kategorie von Brettern noch weitere Anforderungen im Bezug auf die Volumenverteilung gestellt.

Mehr Volumen benötigt ein Freestyle-Board im Heckbereich und um den Mastfuß, denn das sorgt für einen sicheren Stand. Weiterhin braucht das Board im vorderen Bereich genügend Volumen, um den benötigten Auftrieb nach Landungen zu erzeugen. Die Kanten sind oftmals am Bug etwas voller und weicher gestaltet, um ein Verkanten bei den Slide Tricks zu vermeiden. Insgesamt ist hier deutlich zu spüren, was sich über die Jahre im Bezug auf die Shapes und die damit verbundenen Fahreigenschaften getan hat.

Perfekt ausgestattet bist du durch die mitgelieferte Finne. Denn sie ist präzise auf dein Board und die angegebene Segelrange des Surfbretts abgestimmt und ermöglicht dir das volle Fahrfeeling.

Ein leichtes Freestyle Segel findest du ebenfalls bei uns hier im Shop.

Die beliebtesten Bretter finden wir definitiv in der Rubrik Freeride. Ein Grund hierfür ist, dass diese Art von Boards für Einsteiger besonders gut geeignet ist. Auch jeder erfahrene Surfer hat fast immer eines dieser Boards bei sich, um noch mehr Zeit auf dem Wasser verbringen zu können. Ein Vorteil der Freerideboards liegt nicht nur im einfachen Handling, welches die Boards bieten, sondern auch in der großen Auswahl an Spots, an welchen diese Boards regelmäßig zum Einsatz kommen. Alles rund um Binnengewässer, wie Seen oder an ruhigeren Küstenabschnitten lassen hier das Surferherz höher schlagen.

Das Surfboard hat sich gerade in der Kategorie Freeride stark hin zu den kurzen und breiten Shapes entwickelt und geht immer mehr weg von langen und schmalen Brettern. Die Vorteile sind ganz klar die Kippstabilität und die damit verbunden Sicherheit, welche das Surfboard dem Fahrer bietet. Auch das schnelle Angleiten und der größere Windbereich sprechen eine eindeutige Sprache und machen die neuen Bretter zu echten Spaßmaschinen.

Reinen Einsteigern empfehlen wir, den Kontakt zu uns aufzunehmen, damit wir gemeinsam das ideale Material zusammenstellen können. Die richtige Auswahl an Segeln und der passenden Brettgröße können alles in allem nur schwer über Beschreibungen oder gar Foreneinträge ermittelt werden. Hierzu ist es immer wichtig, dass individuell (im Bezug auf Gewicht, Erfahrung, Spot und körperliche Fitness) auf dich und deine Wünsche eingegangen wird. Wir freuen uns auf dich. Hier gelangst du zum Kontaktformular.

Wer es gerne schnell mag sollte sich ein Slalom-Race-Board anschauen. Ein solches Surfboard ist für Wettkämpfe ausgelegt und möchte auch so gefahren werden. Auch Nicht-Profis suchen nach solchen Rennmaschinen. Die Bretter gleiten schnell an und du kannst alle anderen Surfer auf dem Wasser mit Leichtigkeit abhängen. Sie sind kompromisslos auf Geschwindigkeit ausgerichtet. Selbst erfahrenen Surfern fällt es manchmal schwer, die Monster zu bändigen. Beim Slalomboard kommt es darauf an, wie gut die Performance in punkto Speed beim Kreuzen und auf Raumschotkursen ist. Slalomboards sind schnell und wendig. Raceboards hingegen, sind nur für ihre Höchstgeschwindigkeiten konzipiert worden.

Welche Boardgröße brauche ich?

Die richtige Größe für dein Windsurfboard hängt von mehreren Faktoren ab: Logische Dinge, die messbar sind, wie deine Größe und Gewicht.

Aber eben auch nicht messbare Faktoren, wie deine aktuelle Erfahrung (Einsteiger, Fortgeschrittener oder Profi), der Einsatzbereich (Freeride, Freestyle, Freewave, Wave oder Slalom-Race) und damit verbundene Windstärken und Wasserbedingungen.

Dein Können und deine Sportlichkeit sind ebenfalls wichtige Komponenten. Auch das Volumen, die Breite und die Form eines Boards sind elementare Faktoren.

Durch die Trends der letzten Jahre ist es nicht leichter geworden, denn die Windsurfboards haben sich weiterentwickelt. Mann kann ein Board, welches 20 Jahre alt ist nicht mit modernen, kompakten Shapes vergleichen.

Eine gute Faustformel für Einsteiger ist, dass zum eigenen Körpergewicht noch 60 bis 70 Liter an Volumen ergänzt werden. Wir wollen betonen, dass es sich hier um einen groben Richtwert handelt und es im Individualfall wieder zu ganz anderen Ergebnissen kommen kann.

Wichtiger jedoch als das Volumen, ist die Breite des Boards. So können sich beispielsweise 120 Liter auf einem Freerider mit breitem Shape (70-75cm Breite) im Vergleich zu einem schmaleren Freemove Board (65-70cm) viel sicherer anfühlen.

Wie du gemerkt hast, ist das ganze Thema rund um die Boardwahl sehr komplex, daher empfehlen wir dir, dich einfach bei uns zu melden. Wir können dir dann, in einem für dich individuell erstellten Plan, eine Auswahl an Boards präsentieren und dir die einzelnen Vor- und Nachteile detailliert aufschlüsseln. Dann ist es auch möglich, Punkte wie den Langzeitnutzen eines Boards oder die bereits vorhandenen Equipment-Teile mit einzubeziehen. Oft erleben wir, dass ein zu großes Board am Anfang gekauft wird und dann bereits nach kurzer Zeit die “Fähigkeiten” des Boards ausgeschöpft sind. Nur wer den passenden Stuff besitzt, hat dauerhaft Spaß am Windsurfen! Exakt das wollen wir für unsere Kunden.

Hier kommst du zu unserem Kontaktformular.

Aufbau eines Windsurfboards

Unterschiff

So wird die Unterseite des Boards bezeichnet. Sie hat in der Regel den größten Kontakt mit dem Wasser. Die Form des Bodens bestimmt, wie sich das Board bei Geschwindigkeit, beim Wenden und dem Geradeausfahren anfühlt.

Im Querschnitt betrachtet sind die Hauptformen folgende:

V-Shape

Die Center Line des Brettes sitzt tiefer als die Rails, die somit eine 'V' Form darstellen. Dies erzeugt wiederum zwei getrennte Panels auf jeder Seite der Mittellinie, die exakt flach sein sollten, um eine gute Kontrolle bei hoher Geschwindigkeit zu ermöglichen.

Konkaven

Konkaven generell bieten sowohl Auftrieb als auch mehr Kontrolle und Wendigkeit beim Fahren. Die Single Konkave besteht aus einer Biegung, die sich von der linken zur rechten Boardseite durchzieht. Doppelkonkaven bestehen aus zwei Biegungen, auch Channels (Tunnel) genannt. Auf Höhe der Center Line ist das Surfboard dadurch nach unten gewölbt. Das Wasser wird hier kontrolliert an der Unterseite des Brettes entlang geführt. Das sorgt für ein ruhigeres Fahrverhalten. Ebenfalls wird die Gleitfläche hierdurch vergrößert und vereinfacht dir somit das Angleiten.

Channels

Channels sind bei erfahrenen Fahrern beliebt, da sie die Reaktionszeit des Boards verkürzen und somit eine bessere Performance bieten. Es sind großflächige, flache und symmetrische Furchen, die sich in Längsrichtung am Unterschiff des Boards entlangziehen.

Channels bieten dir mehr Auftrieb und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten. Eine Geradlinige-Rocker-Kante bei den Channels sorgt für frühes Angleiten, während ein ausgeprägter Rocker-Channel nahe der Außenkante für bessere Manövrierfähigkeit sorgt.

Cut Outs

Diese erhöhen die Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit deines Surfbretts.

Sie bieten dir die Vorteile in puncto Stabilität und beim frühen Angleiten. Diese Vorteile treffen auch auf ein breites Tail zu.

Sobald du am Gleiten bist, profitierst du von dem schmaleren Tail, da es den Wasserwiderstand verringert. Cut Outs reduzieren die Wahrscheinlichkeit vom “Ansaugen” des Wassers bei größeren Surfbrettern. Man findet sie häufig bei Freerace-, Leichtwind- und Slalomboards.

Wings

Diese Flügel (auch overhangs genannt) sind eine erweiterte Form der Cut Outs. Wir haben hier den gleichen Effekt, dass die Fläche beim Angleiten Größer ist. Diese extrem Form kommt aber lediglich bei Leichtwindboards zum Einsatz, da hier die Proportionen und das Volumen eine solche Technik erst ermöglichen und natürlich auch die Overhangs erst sinnvoll machen. Was lernen wir daraus? Nur Flügel verleihen dir Flügel.

Deck-Form

Die Form des Decks ist wichtig, um das Board und die Volumenverteilung (Nose zu Tail) zu steuern. Das beeinflusst die Balance des Boards beim Nicht-Gleiten, sowie dem Übergang zum Gleiten. Die Form ist zudem verantwortlich für die allgemeine Ergonomie an deinen Füßen. Das Board hat keinen fließenden Übergang vom Deck zum Unterschiff – die Verbindung bilden die Rails.

Rail-Form

Die Rails deines Brettes beeinflussen deutlich die Drehfähigkeit, aber auch die Geschwindigkeit beim Geradeausfahren. Zum Beispiel sind Slalom-Rails so geformt, dass sie Wasser leicht freigeben (harte Rails), während Waveboard-Rails mehr Krümmung aufweisen (weiche Rails), um mehr am Wasser zu haften.

Rail Tuck (Kante): Bezieht sich auf den unteren Teil der Rails, sozusagen die „Ecke“.

Das ist der sichtbare Unterschied von "Tuck" (Kante) zwischen Wave- und Slalomboards:

  • Waveboard: weicherer und langer Übergang
  • Slalomboard: harte und kurzer Übergang
  • Rail Apex (Scheitelpunkt): Der Scheitelpunkt, an dem sich die Außenseite des Rails in Richtung des Decks hochzieht.
  • Slalomboards: hohe Scheitelleiste
  • Waveboards: mittlere bis untere Scheitelleistenform

Tail Shapes

Ein kritischer Bereich bei Höchstgeschwindigkeit und bei allen Manövern.

Abgerundetes Tail

gute Kontrolle über die Geschwindigkeit und schnelle Halsenmanöver

Pin-Tails

bei Waveboards; lassen das Wasser während des Carving-Turns entlang der gesamten Rail-Kontur strömen; gibt dir fließende Carves und Übergänge.

Squash Tails

direktes Verhalten von Rail zu Rail; schnelle Richtungsänderungen sind hier das Ziel

Outline

Die Outline ist der Umriss deines Surfboards, welche die fahreigenschaften Maßgeblich beeinflusst. Kurze Boards sind wendiger als Lange und breite Windsurfboards sind kippstabiler als Schmale. Wobei ein schmales Brett wesentlich besser umkanten beim Halsen.

Scoop Rocker Line

Das Rocker-Profil des Boards von der Nose bis zum Tail von der Seite betrachtet, zeigt eine leichte „Kurve“, auch Scoop-Rocker-Line genannt. Diese steuert den Wasserfluss und gibt dem Board seine charakterischen Fahreigenschaften. Wichtig ist es aber an der Stelle zu betonen, dass nicht eine Eigenschaft allein das Board zu dem macht, was es ist. Es ist immer eine Kombination aus allen Aspekten.

Nose Rocker

Der Nose Rocker, auch Scoop Rocker genannt, wird von der Mitte bis zur Nasenspitze des Boards gemessen. Er verhindert ein Eintauchen der Spitze, auch Nose-Dive genannt. Eine weitere Eigenschaft ist, dass bei leichtem Wind die Luft unter das Board dringen kann und hier somit für einen zusätzlichen Lift sorgt. Dies hat zur Folge, dass das Board schneller frei wird und du früher ins Gleiten kommst. Aber auch hier ist die Dosis zu beachten. Bei starkem Wind dringt zu viel Wind unters Board, was für Unruhe bis hin zum Kentern führen kann.

Tail Rocker

Je stärker ein Rocker, desto drehfreudiger ist das Board. Auch durch den stärkeren Tiefgang läuft das Board bei wenig Wind ruhiger durch das Wasser. Nachteile sind die fehlende Kontrolle bei hoher Geschwindigkeit und ein nicht ganz so schnelles Angleitverhalten. Diese Unterwasserlinie wird vor allem bei Wave- und auch Freewave-Boards verwendet.

Plane

Plane beschreibt einen flachen Rocker vom Tail zur Boardmitte. Je flacher die Auflagefläche auf dem Wasser, desto schneller wird dein Board bei starkem Wind. Der Grund dafür ist, dass das Wasser nur so kurz wie nötig am Board “haftet”, es aber anlschließend das Board so schnell wie möglich wieder verlässt. Der flache Rocker wird häufig bei Slalom-, Freeride- und Race-Boards verwendet.

Konstruktion + Materialien

Hier ist das Motto: “je leichter, desto besser”. Ein leichteres Brett macht alles einfacher. Zwar lässt es sich mit einem schweren und günstigeren Brett auch gut surfen, aber wer einmal ein Ultraleicht-Surfboard unter den Füßen hatte, weiß, dass ein leichtes Board immer mehr Spaß bringt.

Es gibt zwei Herstellungsverfahren für Surfboards:

  • herkömmliches Verfahren, mit einer Ober- und einer Unterschale (mögliches Aufplatzen)
  • Monocoque-Bauweise (kein Aufplatzen der Kante möglich)

Grundsätzlich gibt es nur drei Bauweisen, die sich durch die Art der Ummantelung des Schaumkerns unterscheiden:

  • Polypropylen
    • Thermoplastische Kunststoffaußenhaut
    • Vorteile: günstig, langlebig
    • Nachteil: schwer, weich
  • Exopi-Laminat
    • Kombination von Epoxi-Laminat und Thermoplastische Kunststoffaußenhaut
    • Vorteile: günstig, langlebig
    • Nachteile: leichter und härter als Polypropylen
  • Sandwich
    • Eine Schicht mit einer hoher Dichte trennt die inneren und äußeren Verbundlaminate. Die "Sandwich"-Lage umschließt vollständig den Hartschaumkern und erzeugt eine extrem starke Konstruktion mit geringem Gewicht. Deck- und Unterschiff-Sandwich-Dicke kann je nach Board variieren.
    • Vorteile: leicht und steif
    • Nachteile: kostspieliger
    • Laminat: Eine Faserschicht, die unter und über der Sandwichschicht liegt. Dies kann Carbon, Fiberglas, Innegra oder Kevlar oder eine Kombination sein, abhängig von dem Board. Jedes Laminat (sowohl für innen als auch für außen) ist mit Epoxidharz imprägniert und speziell auf das jeweilige Surfboardmodell abgestimmt. Verstärkte Laminate werden in allen Bereichen mit hoher Belastung verwendet, wie Fußschlaufen-, Mastbereich, usw..

Entlüftungsschraube

Die kleine unscheinbare Schraube oberhalb der Mastspur hat es echt in sich. Sie erfüllt eine wichtige Funktion. Ihre Aufgabe ist des dem Board (genauer gesagt seinem Inneren) Luft zum “atmen” zu geben. Egal ob beim Transport auf dem Autodach über den Pass, oder im Flugzeug nach Hawaii. Der Luftdruck um und innerhalb des Boards variieren immer. Auch durch die Wärmewirkung der Sonne kann das Board durch einen Überdruck im Inneren beschädigt werden. Du solltest also bevor du auf große Reise gehst, oder dein Board besonderer Hitze, oder Kälte ausgesetzt wird immer die Entlüftungsschraube entfernen.

Vergiss aber nicht sie wieder einzusetzen!

Sonst kann das Board mit Wasser voll laufen und es ist damit irreparabel beschädigt. Die Schraube kann ganz einfach mittels eines Schraubenziehers geöffnet und wieder geschlossen werden. Achte darauf, dass sich ein Dichtungsring an der Schraube befindet und dieser auch intakt und frei von verunreinigungen wie Sand oder ähnlichem ist. Es geht um die Sicherheit deines Surfbretts denk immer dran. Ein handfester Zig reicht um die Schraube korrekt am Board anzubringen.

Fußschlaufen

Um das Board unter Kontrolle zu halten, sind die Fußschlaufen eine entscheidende Komponente für schnelles Windsurfen. Ein Verwendungsgrund der Fußschlaufen ist in der Regel das Know-how, wie man beim Windsurfen gleitet. Die Hauptschwierigkeit, mit der wir konfrontiert sind, ist die tatsächliche Position der Fußschlaufen auf dem Brett. Du stehst viel weiter zurück als die grundlegende Windsurf-Haltung. Das bedeutet, dass du lernen musst, wie du mit den Füßen auf der Tailseite des Boards surfst und das Gewicht und den Druck auf den Mastfuß kompensierst.

Je breiter die Schlaufe ist, desto besser und komfortabler kommst du in die Schlaufe hinein. Die Schlaufenbreite tendiert in der Regel zwischen 2.6 cm und 4 cm. Wenn jedoch die Schlaufen zu breit eingestellt sind, bieten sie dir keinen Halt mehr.

Es gibt verschiedene Ausführungen an Fußschlaufen:

  • “normale” Fußschlaufen mit klassischem Klettverschluss zum Verstellen der Größe und 2 Schrauben je Seite, um sie am Board zu befestigen.
  • Schlaufen mit bis zu sechs Fußschlaufenschraubenlöchern (mit/ohne Metallplatte) sowohl für die Zwei- sowie Vierschlaufenbefestigung
  • Schnellverschlussfußschlaufen (Varioschlaufen); Vorteil, wenn man sein Board mit anderen teilt
  • Fußschlaufen, nicht verstellbare Länge

Der Abstand der Fußschlaufen wird gemessen von der Mitte der einen Schlaufe bis zur Mitte der anderen. Abhängig von der Körpergröße sollten die Abstände folgende Werte haben:

Körpergröße Schlaufenabstand
>190 cm >60 cm
185 cm 58 cm
180 cm 56 cm
175 cm 54 cm
170 cm 52 cm
<165 cm <50 cm
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