SUP Paddel

  • Geschlecht
    Kinder
  • Zustand
    neu
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    Starboard
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Das richtige SUP Paddel

Bei der Auswahl eines SUP Paddels gibt es ein paar Dinge, die du berücksichtigen solltest. SUP Paddel variieren in der Länge, dem Material, der Blattgröße und der Schaftkonfiguration. Viele der Faktoren, wie Länge oder auch Blattgröße, sind größtenteils gefühlsbasiert und können von Person zu Person variieren.
Kurz gesagt: oft gibt es keine richtige oder falsche Lösung für einen Paddler.

Paddellänge

Mehrere Faktoren spielen eine wichtige Rolle für die passende Paddellänge:

  • Einsatzbereich
  • Körpergröße
  • Armlänge
  • Boardtiefe

Für den Durchnittspaddler gibt es eine Faustregel bezüglich der richtigen Länge des Paddels: die Körpergröße plus ca. 20cm.

Erfahrene Paddler, welche die Welle oder Stromschnellen bevorzugen, nehmen meist kürzere Paddel, da sie eine höhere Drehzahl ermöglichen. Man ist näher am Wasser und kann sich durch den kurzen Hebel schnell und kraftvoll in die Welle katapultieren.
Für schnelle Wenden bei perfekter Kontrolle im Fluss, ist ein kürzeres Paddel die beste Option, da sich ein kurzes Paddel immer direkter anfühlt und einen schnelleren Handwechsel ermöglicht.

Für Cruiser ist ein längeres Paddel die beste Wahl. Ein höheres Drehmoment und eine niedrige Drehzahl sind energiesparend bei einem etwas längeren SUP-Törn und lassen sich in komfortabler, aufrechter Körperhaltung nutzen.
Langgezogene und kontinuierliche Paddelschläge holen ordentlich Speed aus deinem Board heraus und fördern einen sportlichen, aber auch bewusst entspannten Fahrstil.

Der Trend für Raceboards geht wieder zu kurzen Paddels, da meist harte und häufige Paddelschläge bevorzugt werden und weniger lange Paddel, die bei einer entspannten Fahrt mit Allround-Boards genutzt werden. Wobei es auch Racer gibt, welche ein langes Paddel bevorzugen. Hier musst du einfach auf dein Bauchgefühl hören.

Für Einsteiger empfiehlt es sich, ein verstellbares Paddel zu kaufen, da du hier die Möglichkeit besitzt, deinen eigenen Fahrstil zu entdecken und zu entwickeln.

Griff

Am Ende eines Paddels befindet sich ein T-Griff, der von deiner rechten oder linken Hand gehalten wird, je nachdem, auf welcher Seite du paddeln. T-Griffe sind in einer Standardgröße, aber auch breiteren oder runderen Formen erhältlich.

Der Griff hat eine ergonomische Form und vermittelt deinen Händen bei längeren Einsätzen ein angenehmes Gefühl. Das heißt: Die Paddel anfassen und erfühlen, welcher Griff zu dir passt! Das kannst du am besten bei uns im Shop oder bei einem unserer zahlreichen Events machen. Komm einfach vorbei und fühle den Unterschied.

Schaft

Der Schaft ist letztendlich deine Flexmaschine, welche dir eine direkte Kraftübertragung und hervorragende Performance bieten kann.

  • Ein steifer Schaft bietet direkte und kompromisslose Leistung
  • Ein weicherer Schaft ist jedoch gelenk- und kraftschonender
  • Fiberglas-Paddelschäfte sind leichter als das Pendant aus Aluminium
  • Aluminium-Paddelschäfte sind jedoch stabiler
  • Carbonfaser-Schäfte geben dir hier eine bessere Kraftübertragung und sind wesentlich leichter. Wenn es um gute Leistung und geringem Verschleiß geht, ist ein Carbonschaft ungeschlagen.
    Heutzutage gibt es Schäfte aus Mischgewebe mit 25, 35, 50 und 80% Carbonanteil - Je mehr Carbon desto besser

Fixe und verstellbare Paddel im Vergleich

Im Folgenden werden die Eigenschaften der Paddel auf den Prüfstand gestellt. Welches Paddel nun zu dir passt kannst du dir dann anhand der verschiedenen Argumente selbst beantworten.
Wenn du dir aber noch unsicher bist, dann melde dich ruhig bei uns via Telefon oder über unser Kontakformular.

Fixed (One-Piecer):

  • Maximale Performance
  • Günstiger (wenn man dasselbe Modell vergleicht)
  • Wasserdicht
  • Gewichtsreduziert
  • beste Flexeigenschaften
  • Nicht für mehrere Fahrer geeignet
  • Transport und Lagerung sind aufwendiger

Adjustable (verstellbar):

  • einfacher Transport und Lagerung
  • für mehrere Fahrer geeignet
  • Variable Längeneistellmöglichkeit
  • Verminderte Performance
  • Nicht Wasserdicht (bei unsachgemäßem Gebrauch kann es sinken)
  • Schwächere Flexeigenschaften

Eine Wichtige Frage stellt sich:

Bist du der einzige Fahrer, der das Paddel nutzt oder werden auch andere Personen damit paddeln?

Wenn es nur eine einzige Person gibt, die das Paddel benutzt, solltest du dir ein fixed Paddel zulegen. Die Schaftlänge wird individuell an dich angepasst. Sie kann danach aber nicht mehr verändert werden.
Wer also das Paddel häufig mit seinen Freunden oder Familie teilen möchte, sollte den Fokus auf ein verstellbares Paddel legen.

Wenn mehrere Personen ein Paddel verwenden, aber alle dieselbe Körpergröße haben und die gleiche Performance verlangen, sollte es in Ordnung gehen, ein gemeinsames One-Piece Paddel zu kaufen.

Im Allgemeinen maximieren fixed Paddel die Performance, nehmen kein Wasser auf und sind im Allgemeinen wartungsfrei.
Verstellbare Paddel wiederum erhalten die Fähigkeit, unterschiedliche Längen einzustellen.

Und zwar dies, auf Kosten der Leistung und es benötigt regelmäßig eine Wartung der Verstellklappe.

Verstellbare Paddel sind somit perfekt für Familien, welche sich ein Paddel teilen möchten. Wobei man an dieser Stelle erwähnen muss: Kinder- und Damenhände sind meist kleiner, als die Hände von Herren.

Im Umkehrschluss heißt das: ein dicker Schaft ist für Männer geeignet. Für kleine Hände gibt es spezielle Damen- oder Kinderpaddel.

Für denjenigen, der Platz sparen muss, gibt es auch 3-teilige Paddel. Sie passen in jede vernünftig große SUP Tasche hinein.
Dennoch gilt, je weniger ein Paddel geteilt werden muss, desto besser ist die Leistung. An einen One-Piecer kommt kein teilbares Paddel heran!

Paddelblatt

Paddelblätter werden aus einer Vielzahl von Materialien wie Kunststoff, Carbon und Fiberglas hergestellt.

Wie Fiberglasschäfte sind auch Fiberglasschaufeln robust und relativ leicht im Vergleich zu ihren Anschaffungskosten.
Sie bieten eine gute Option für Freizeitpaddler. Das schwerste und zugleich günstigste und gobustetste Blatt ist aus Kunststoff.

Die meisten SUP-Paddelblätter sind leicht nach vorne gekippt, um die größte Hebelwirkung während eines Paddelschlags zu erzielen. Ein flaches Blatt erfordert mehr Energie und Aufwand beim Paddeln und lässt Perfomancewünsche offen.

Paddelblatt Formen

Flat

  • Gute Kraftübertragung
  • dadurch am effizientesten
  • moderate Kontrolle
  • schlechte Beherrschung über die Flatterbewgung des Paddels

Scooped

  • gute Kraftübertragung
  • moderate Kontrolle
  • schlechte Beherrschung über das Flattern beim Paddeln
  • Der Scoop kann eine einfache und schnelle Freisetzung des Paddels verhindern

Di-hedral

  • gleichmäßiger Wasserdurchfluss über das Paddel
  • weniger Flattern beim Paddeln
  • moderates Verhältnis zwischen Kraft und Kontrolle
  • weniger Kontrolle

Concave

  • viel Power
  • sehr gute Kontrolle
  • mäßige Beherrschung über das Flattern beim Paddeln

Blatt- und Schaftdesign sind wichtige Faktoren bei der Entscheidung, welche Art von wasser-dynamischer Leistung du dir wünschst.
Blattfromen wie V-Förmig, Konkaven, Schaufelförmig usw. beeinflussen, wie sich das Wasser über die Oberfläche deines Blattes bewegt.

Bestimmte Blattkonstruktionen sind für eine erhöhte Fließfähigkeit ausgelegt, einige sind für erhöhte Kontrolleigenschaften ausgelegt, während andere für die Kanalisierung von Wasser in bestimmte Richtungen ausgelegt sind.

Das Blatt des Paddels beeinflusst die Flexeigenschaften, das Gesamtgewicht und die Haltbarkeit.

Blattgröße

Die meisten Freizeitpaddler tätigen einen langen und tiefen Schlag durch das Wasser. Für diesen Paddelstil eignet sich am besten ein Paddel mit einem größeren Blatt und einem längeren Schaft.

Paddler, die nach Geschwindigkeit suchen, werden einen schnelleren Hub brauchen, der mit einer kleineren Schaufel und einem kürzeren Schaft am besten erreicht wird.

Große, starke Paddler sollten relativ große Blätter wählen und wer leichter bzw schwächer ist, wie Frauen und Kids, tut sich mit einem kleinen Paddelblatt wesentlich leichter.

Pflege des Paddels

  • Die Paddelschäfte, insbesondere bei Alu-Paddeln müssen mit Süßwasser gereinigt werden, wenn sie im Salzwasser verwendet wurden, um Korrosion zu vermeiden
  • Es empfiehlt sich, teilbare Paddel nach der Benutzung auseinander zu machen, ebenfalls mit Süßwasser zu reinigen und dann trocknen zu lassen
  • Bei Carbon Blättern ist besonders auf einen pfleglichen Umgang zu achten, da diese empfindlich sind. Stöße oder großer punktueller Druck sind zu vermeiden. Wer also ein gutes Paddel hat stößt sich nicht am Steg oder Ufer ab
  • Ein zu langes Lagern in der Sonne ist zu vermeiden. Die Carbonfasern und das Laminat können durch die entstehende Hitze und die UV Strahlung großen Schaden nehmen. Das trifft auf alle Teile deiner Ausrüstung zu
  • Ein Alu Paddel kann sich in der Sonne so stark aufheizen, dass Verbrennungen an der Hand entstehen können. Vor allem bei Kindern ist das zu beachten
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