Neopren Neoprenanzüge

Qualität und eine super Preis-Leistung müssen sich nicht ausschließen. Bei uns findest du deinen hochweritgen Neoprenanzug zu günstigen Preisen. Ob Front Zip, Back Zip, lang, kurz, kaschiert oder aus Glatthaut - wir haben eine große Auswahl für dich.

  • Neopren Schnitt
    Semidry
    Semidry
    Spring
    Spring
    Drysuit
    Drysuit
    Steamer
    Steamer
    Shorty
    Shorty
    Short John/Jane
    Short John/Jane
  • Geschlecht
    Herren
    Damen
    Kinder
  • Zustand
    neu
  • Verfügbarkeit
    Auf Lager
    Auf Lager
    Nur online verfügbar
    Nur online verfügbar
  • Herren Größen
    46
    48
    94
    25
    50
    98
    26
    52
    102
    27
    54
    106
    56
    58
    60
  • Damen Größen
    32
    34
    36
    38
    38T
    40
    42
    44
    40T
    42T
  • Hersteller
    Jetpilot
    Jetpilot
    NP
    NP
    Neilpryde
    Neilpryde
    RRD
    RRD
    Ascan
    Ascan
    ION
    ION
  • Modelljahr

Der perfekte Neoprenanzug

Dein Neoprenanzug bietet dir nur dann ausreichend Wärme, wenn er perfekt sitzt. Das siehst du daran, dass er eng am Körper anliegt, aber nicht drückt und dir das Blut nicht abschnürt. Wundere dich nicht, falls du noch nie einen Neoprenanzug getragen hast, denn dieser sitzt relativ eng, das mag vielleicht im ersten Moment ungewohnt sein.

Wie funktioniert ein Neoprenanzug

Es wird unterschieden zwischen Trockenanzügen und Halbtrockenanzügen. Der Trockenanzug kann zu den Neoprenanzügen gezählt werden, funktioniert allerdings komplett anders. Hier sind Arme, sowie Beine und Hals komplett abgedichtet, sodass kein Wasser ins Innere Eindringen kann.
(Mehr Informationen gibt es unter dem Punkt "Trockenanzug" weiter unten im Text)

Beim Halbtrockenanzug allerdings dringt Wasser in Neoprenanzug ein, da die Öffnungen an Beinen, Armen und Hals nicht abgedichtet sind. Im Anzug befindet sich spezielles Innenfutter, was wie ein Schwamm funktioniert und Wasser speichert. So kann sich das Wasser im Neoprenanzug durch die Körperwäre erwärmen und fließt nicht mehr ab.
Dieser schützende Wasserfilm ist es, der dich warm hält (ähnlich zur Luft, die in deiner Bettdecke gespeichert wird).

Passform

1. Zu großer Neoprenanzug

Achte darauf, dass das Neoprenmaterial an allen Körperstellen gut anliegt. Sollte er am Rücken, Bauch an den Armen oder Beinen sehr locker sein, oder gar abstehen, dann wähle eine Größe kleiner. An den Achseln darf er leichte Falten schlagen, da du dich schließlich bewegst und du deine Arme auch mal über deinen Kopf streckst, dadurch wird mehr Material benötigt. Er ist außerdem zu groß, wenn er an Armen oder Beinen über die Gelenkbeuge hinüber steht. Perfekt sitzt er, wenn der Ärmel mit deinem Handgelenk abschließt.

2. Zu kleiner Neoprenanzug

Dein Neoprenanzug ist zu klein, wenn am Arm oder Beinende zum Gelenk hin mehr als ein Finger Platz hat, oder er beim Arm anheben stark zurück rutscht. Hast du ein beklemmendes Gefühl oder bekommst du vielleicht schlecht Luft, solltest du eine Größe größer wählen.
Manchmal sieht man es auch daran, dass das Material an den Schultern stark gedehnt wird und derjenige, der den Anzug trägt, das Gefühl hat richtung Boden gezogen zu werden. Auch da lieber eine Größe größer wählen.

3. Sondermodelle

Kleiner Tipp: Es gibt auch bei Neoprenanzügen Sondergrößen. Wenn du also ziemlich schmal und groß oder klein und kräftiger gebaut bist, schaue dich nach Tall- oder Small-Größen um. Beispiel: Die Damengröße 38 wird zur 38T (tall). Bei Herren gibt es beispielsweise die Größe 50 (medium). Die wird zu 26 (medium kurz und kräftig) oder 98 (medium groß und schmal).

Siehe dir hierzu gerne die Größentabelle der verschiedenen Neopren Marken an:

Neilpryde Neopren Größentabelle

ION Neopren Größentabelle

Jetpilot Neopren Größentabelle

*Die Größentabellen sind lediglich als Anhaltspunkt gedacht. Jeder hat eine andere Körperform, Fußform oder Handform und -größe. So ist es im Endeffekt ein subjektives Empfinden, ob der Artikel gut passt.

Neoprenmodelle

Semidry/ Fullsuit
Semidry

Lange Arme, lange Beine
Der Semidry oder auch Fullsuit genannt, ist wohl einer der bekanntesten Modelle. Er wird bei kälteren Temperaturen eingesetzt, da er dich am ganzen Körper wärmt. Der Unterschied der verschiedenen Semidry Anzügen liegt lediglich an den unterschiedlichen Materialien und Materialdicken, wie 2/3mm, 4/3mm 5/4mm, 6/5mm etc. Hier kommt es auf die Luft- und Wassertemperatur am Einsatzort an und natürlich auf dein eigenes Kälteempfinden. Wenn du jemand bist, der schneller du friert, kannst du einen etwas dickeren Neoprenanzug wählen. Mehr zur Materialdicke und -art findest du weiter unten im Text.

Steamer
Steamer

Lange Beine, kurze Arme
Einen Steamer kann man sehr gut an kälteren Tagen anziehen, für die ein ganz kurzer Anzug zu kalt und ein langer noch zu warm ist.

Shorty
Shorty

Kurze Beine, kurze Arme
Ein toller Anzug für kühle Somemrtage oder kleine Frostbeulen. Gerne werden Shortys an windigen und etwas kühleren, sommerlichen Tagen getragen oder von Personen, die beispielsweise bei stärkerem Wind schnell frieren. Der Shorty hält nämlich deinen Rumpf warm.

Spring
Spring

Kurze Beine, lange Arme
Ähnlich wie der Shorty, hält dir der Spring Anzug dich an kühlen Sommertagen super warm, bietet dir allerdings weiterhin keine Einschränkungen in der Performance. Wer schnell an den Armen friert, wird sich über den Spring freuen.

Short John/ Short Jane
Short John/ Short Jane

Lange Beinde, schulterlange Arme
Der Anzug wurde für SUPer konzipiert. Durch den ärmellosen Schnitt hast du die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit deiner Arme und somit keine Scheuerstellen. So kann die nächste SUP Session kommen!

Trockenanzug
Spring

Der Trockenanzug gehört zu einer separaten Sparte bei den Neoprenanzügen. Denn er hat nicht die normale Funktion, dass Wasser in den Anzug gelangen soll, sich dort erwärmt und somit die Wärme speichert - nein. Ein Trockenanzug ist an Armen, Hals und Beinen komplett verschlossen, sodass kein Wasser eindringen kann. Der Vorteil ist, dass du nicht nass wirst und er deutlich wärmer hält, als ein vergleichbarer Semidry (Halbtrocken-Neoprenanzug). Der Nachteil ist, dass falls der Anzug einen Riss hat und Wasser eindringen kann, es zu schweren Folgen führen kann.

Gern getragen wird er von Seeleuten auf Schiffen, da man sich nicht im Wasser aufhält und somit wird Spritzwasser optimal abgehalten und der Körper gewärmt. Der Trockenanzug ist nicht gemacht für jegliche Wassersportarten und sollte ausschließlich oberhalb des Wassers zum Einsatz kommen.

Front Zip oder Back Zip?

Back Zip

Es kommt etwas darauf an, wofür du deinen Anzug einsetzen möchtest. Back Zip Anzüge, also diese, die den Reißverschluss am Rücken haben, werden gern bei Windsurfern, Wakeboardern, Wasserski Fahrern genutzt. Denn man kann meist besser in den Neoprenanzug hineinsteigen, wenn sich der Reißverschluss am Rücken befindet. Ein kleiner Nachteil ist, dass an der Stelle, an der der Reißverschluss sitzt, kein wärmendes Innenfutter sitzt. So kann es sein, dass man an der Rückenpartie schneller auskühlt als bei einem Front Zip.

Front Zip

Bei Front Zip Anhüge sitzt der Reißverschluss an der Vorderseite, meist in Höhe des Schlüsselbeins. So wird der Anzug erst am Unterkörper angezogen, dann schlüpft man mit den Armen hinein und zum Schluss wird das Kragenstück über den Kopf gezogen.

Vorteil an diesem Schnitt ist, dass man mehr Flexibilität am Rücken hat. Denn der Reißverschluss, der sich nicht dehnen lässt, sitzt nun nicht mehr am Rücken, sondern nur als kleines Stück am vorderen Oberkörper. So ist er perfekt für Sportarten geeignet, bei denen man sich klein macht und flexibel sein muss, beispielsweise zum Wellenreiten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das wärmende Innenfutter des Neos über den ganzen Rücken läuft, da der Reißverschluss an der Vorderseite sitzt. Nachteilig ist hingegen, dass es schwerer und anstrengender ist, den Neoprenanzug anzuziehen. Normalerweise hat man den Dreh raus nach ein paar mal Anziehen. Wer allerdings nicht so flexibel ist oder vielleicht schon etwas älter, kann Probleme haben den Anzug anzuziehen.

Generell kann man aber sagen, dass es Geschmackssache ist, für welchen Neoprenanzug man sich entscheidet. So kann auch ein Front Zip, wenn er einen großen, flexiblen Einstieg hat, perfekt zu einem passen. Probeire hierfür einfach mehrere Modelle von verschiedenen Marken an.

Materialdicke

Das Material ist meist am Rumpfbereich etwas dicker für eine bessere Wärmeleistung und an Armen und Beien dünner, um Bewegungsfreiheit und Flexibilität bei der Bewegung zu gewährleisten.

Die Zahlen, die bei Neoprenanzügen angegeben sind, beschreiben immer die Materialdicke in Millimetern. Wenn also 3/2 auf dem Neoprenazug steht, bedeutet das meistens, dass der Neo eine Dicke von 3mm an den Beinen, dem Rumpf und 2mm an den Armen hat.
Natürlich spielt bei der Wahl der Materialdicke immer auch dein eigenes Kälteempfinden und auch die Länge deiner Surfsession eine Rolle. Daher gibt es keine einheitlichen Tabellen für geeigneten Materialdicken.

Hier eine Empfehlung von Neilpryde (NP)**
Dicke Celsius Farenheit
6/5/4 0-9 32-48
5/4/3 6-12 43-54
4/3 12-15 54-59
3/2 15-20 59-68
** Die Temperaturangaben von Neilpryde entsprechen denen von ION, mit kleinen Abweichungen (1-3°C).

Materialien

Neopren ist ein Chloropren-Kautschuk, das meist auf Erdöl-, Kalkstein-, oder

Glatthaut Neopren ist einseitig mit Textilgewebe kaschiert und dadurch empfindlicher als der doppelseitig kaschierte Neoprenanzug. Kaschiert bedeutet, dass allerdings

Glatthaut Neopren

Einen Glatthautanzug kennen wahrscheinlich die meisten. Der Anzug ist aus Neopren und fühlt sich ähnlich wie Gummi an und besitzt eine glatte Oberfläche. Diese Art des Materials hält besonders warm, da hier keine Luft durch das Material dringen kann, ähnlich wie eine Windjacke. So kühlt dein Körper auch bei starkem Wind nicht aus (hat keinen Windchill durch Verdunstungskälte) – perfekt für Kite- und Windsurfer. Der Anzug kann aber auch bei allen anderen Wassersprotarten super eingesetzt werden, besonders wenn man schnell friert, ist der Anzug perfekt.

Man muss allerdings beim Anziehen und der Pflege etwas vorsichtig sein, da das Material etwas schneller reißen kann als ein kaschierter Anzug. Wobei man sagen muss, dass die Marken stark an der Langlebigkeit der Glatthautanzügen arbeitet und mittlerweile gibt es auch schon Glatthaut Neoprenanzüge, die sehr reißfest und langlebig sind. Lass dich hierzu am besten von uns beraten.

Kaschiertes Neopren

Der kaschierte Neoprenanzug besteht, wie der Name schon vermuten lässt, ebenso aus Neopren. Jedoch ist es anders verarbeitet und fühlt sich dadruch etwas rauer an der Oberfläche an. Er lässt sich gut mit einem Pullover vergleichen: der Anzug hält dich warm, hat aber keine gute Windschutzfunktion, sodass du bei starkem Wind schneller auskühlt als mit einem Glatthautanzug. Der kaschierte Neoprenanzug ist also super geeignet für die meisten Wassersportarten wie SUPen, Wakeboarden, Wellenreiten, Wasserski fahren, Kajak fahren. Wenn der Wind nicht so stark ist oder man nicht so schnell friert ist der Neoprenanzug aber auch gut zum Windsurfen und Kitesurfen geeignet.

Reinigung und Pflege

Damit dein Neoprenanzug dich lange begleitet, ist es wichtig ihn korrekt zu pflegen. Dazu gehört auch ihn nach dem Benutzen richtig zu waschen.

Wasche deinen Neoprenanzug mit klarem Süßwasser ab, sodass keine Salz-, Sand- oder Dreckrückstände mehr zu sehen sind, sowohl innen als auch außen. Nun lässt du ihn auf links trocknen (im Schatten) und kannst ihn anschließend (wenn er komplett getrocknet ist) zu deiner Kleidung in den Schrank packen. Ist der Anzug stark verschmutzt, kannst du ihn auch mit speziellem Neoprenwaschmittel waschen. Doch achtung: achte auf die Mengenangaben und wasche ihn am besten von Hand.

Wenn du deinen Neoprenanzug gerade nicht benutzt, setzte ihn keinem direkten Sonnenlicht aus, denn die Sonnenstrahlen lassen deinen Anzug schneller altern. Wenn du ihn also viele Jahre im Einsatz haben möchtest, dann hänge ihn am besten zum trocknen an einen schattigen Platz und räume ihn anschließend an seinen Platz. So wird dich dein Neoprenanzug über viele Jahre begleiten.

Haltbarkeit & Qualität

Möchtest du deinen Neoprenanzug lange nutzen, empfielt es sich auf die Qualität des Anzugs zu achten. Genau gesagt bedeutet das: welche Materialien wurden verwendet, sind die Nähte nur vernäht, doppelt vernäht oder sogar zusätzlich verklebt, besteht der Anzug aus einfachem Neopren oder sind hochwertigere Materialien verarbeitet, die langlebiger sind, mehr Schutz bieten oder besonders warm halten?

Generell kann gesagt werden, je höher der Preis, desto hochwertiger ist der Anzug. Als kleinen Anhaltspukt haben wir dir hier die verschiedenen Preisklassen aufgegliedert. Wir gehen hier von einem Semidry, also einem Anzug mit langen Armen und langen Beinen aus. Ein Shorty wird natürlich etwas günstiger sein, da weniger Material verarbeitet wurde. Hier nun die Übersicht für dich:

Hier die vershiedenen Preisklassen
Klasse 1 Klasse 2 Klasse 3 Klasse 3
50 - 100€ 100 - 250€ 250 - 400€ 400 - 600€

Klasse 1:

Die Neoprenanzüge sind simpel aufgebaut und eher für warme Temperaturen gedacht, grob um die 16 - 20 Grad. Vorteil dieser Preisklasse ist, dass sie sehr günstig sind und somit gut geeignet, wenn du dir einen Neoprenanzug für den Urlaub kaufen möchtest, aber noch nicht weißt, ob du ihn im Anschluss noch einmal verwendest.

Klasse 2:

In dieser Preisklasse befinden sich die normalen Einsteiger Neoprenanzüge. Sie sind hochwertig verarbeitet, beinhalten aber meist keine zusätzlichen Features, wie verklebte Nähte, Hauben oder spezielles Innenfutter. Heißt also, dass du einen soliden und guten Anzug zum günstigen Preis bekommst, der dich für die nächsten Jahre super begleiten wird.

Klasse 3:

Neoprenanzüge in dieser Preisklasse sind für Wassersportler, die den Neoprenazug jedes Jahr benutzen und denen guter Tragekomfort, Qualität und Langlebigkeit sehr wichtig ist. Du bekommst also einen Anzug, der sich an deinen Körper schmiegt, sich angenehm anfühlt und der dich durch hochwertiges Innenfutter, hochwertige, evtl. auch verklebte Nähte sehr warm hält.

Klasse 4:

In dieser Preisklasse befinden sich Neopenanzüge, die aus speziellem, windundurchlässigem Material sind, eine ungewöhnlich hohe Materialdicke haben (6mm oder mehr) oder mit einer Haube ausgestattet sind. Also kurz gesagt Anzüge, die der standard Wassersportler nicht unbedingt braucht. Du findest in der Klasse 4 Neos, die für spezielle Bedingungen, wie besonders kaltes Wasser geschaffen wurden oder eben Trockenanzüge oder der gleichen.

Wenn du es liebst, auf oder im Wasser zu sein, dann ist einem das Wetter egal - Hautsache es geht raus auf's Wasser! Also wenn du deine Leidenschaft weiterhin ausleben möchtest, dann mit einem zuvelässigen Neoprenanzug an deiner Seite.